PRESSESPIEGEL

Der Weg zum Autobiografiker geht über Berlin. 1998 war es, als Katrin Rohnstock, Journalistin, Literatur- und Sprachwissenschafterin, die Idee zur Autobiografie für jedermann hatte. Warum sollten nur Politiker, Künstler oder Sportler Berichtenswertes erlebt haben? Nein, jeder sollte sein persönliches Buch bekommen können, bei dem der wahre Autor in den Hintergrund tritt. Mittlerweile ist sie seit mehr als einem Jahrzehnt erfolgreich mit Rohnstock Biografien.

Der Standard, August 2009

In vielen deutschen Städten bieten Einzelpersonen oder Kollektive (…) professionelle Ghostwriter-Dienste beim Abfassen von Autobiografien an. Marktführer des Sektors ist die von Katrin Rohnstock gegründete Berliner Firma »Rohnstock Biografien«, die für ihre Mitarbeiter den Begriff »Autobiografiker« schützen ließ.

SPIEGEL special, September 2007

Der Boom privater Erinnerungsbücher hat (…) einen neuen Berufszweig hervorgebracht: So ließ Rohnstock die Bezeichnung »Autobiografiker« schützen – nur Ghostwriter, die an der hauseigenen »Erzählakademie« ausgebildet wurden, dürfen diesen Titel tragen.

Berliner Zeitung, Januar 2007

Die studierte Literatur- und Sprachwissenschaftlerin schuf ein neues Berufsbild: Den Autobiografiker. Die Bezeichnung ist markenrechtlich geschützt und nur ausgebildete und zertifizierte Autoren der Rohnstock-Erzählakademie dürfen sie benutzen. (…) Als assoziiertes Mitglied des deutschen Franchiseverbandes bietet das Unternehmen das erfolgreiche Konzept als Franchise an. (...) Der Bundespräsident verlieh dieses Jahr der Unternehmerin den Titel: "Ort im Land der Idee". Katrin Rohnstock sei es zu verdanken, dass bewegende Geschichten eines Lebens für Generationen erhalten blieben.

Welt Online, Oktober 2006

In ihrer Firma beschäftigt sie (Katrin Rohnstock) heute acht fest angestellte Mitarbeiter und zahlreiche freie Autobiografiker. Den Titel »Autobiografiker« hat sie sich markenrechtlich schützen lassen. Nur die Autoren, die an der Rohnstock Erzähl-Akademie weitergebildet werden, dürfen diesen Titel tragen. Sie bekommen bei ihrem ersten Buch einen erfahrenen Autor zur Seite gestellt.

Handelsblatt, Mai 2006

Bis zu 30 Stunden können die Gespräche dauern, die Rohnstocks »Autobiografiker« führen. »Es soll ihr Buch sein«, sagt Rohnstock über ihre Kunden. Für die Autoren, die in erster Linie das Handwerk des Schreibens zur Verfügung stellten, sei es wichtig, sich in die Menschen einzufühlen. Um für jeden Kunden den passenden Autoren zu finden, gehören zu Rohnstocks Team deshalb »Autobiografiker« verschiedenster Ursprungsberufe.

Rheinische Post, Juni 2004

Rohnstock und ihre Mitarbeiter graben behutsam in den Lebenswegen, haken nach, wo Zusammenhänge unklar sind, fragen: Wie war das, als die Russen in Ihr Dorf kamen? Niemals jedoch nehmen sie den Erzähler ins Kreuzverhör. »Jedes Leben hat Tabus, und die respektieren wir«, sagt Rohnstock. Wenn jemand von seiner Zeit bei der SS erzählt und dabei vor Schuldbewusstsein weint, ist es gut. Wenn er lieber weiße Flecken lassen will, zwingt ihn niemand. Autobiografiker (ein Terminus, den Rohnstock sich hat schützen lassen) sind keine Journalisten. »Man muss sich bei diesen Gesprächen völlig zurücknehmen. Die meisten Journalisten können das nicht.« Dazu gehört auch, sich in den Sprachduktus der Kunden einzufühlen. Wer das Buch später liest, soll das Gefühl haben, dass die eigene Großmutter das tatsächlich geschrieben hat.

Die Zeit, Dezember 2003

Die Herausforderung, die das Verfassen der Autobiografien darstellt, ist einer der wesentlichen Gründe, dass Katrin Rohnstock von einem »eigenen Berufsbild« spricht. »Der Autobiografiker«, so die studierte Germanistin, zeichne sich durch sprachliches Feingefühl aus. Aber nicht nur das: Auch die Fähigkeit zuzuhören sowie ein ausgeprägter Respekt vor dem Erzähler gehören zu seinen unabdingbaren Grundkompetenzen.

journalist, September 2003

Dabei fordert der Rundumservice um die Lebensgeschichte den Rohnstock-Mitarbeitern viel Einfühlungsvermögen, solides Handwerk und jede Menge investigative Energie ab. Tagebücher, Dokumente, Fotoalben müssen ausgewertet werden. Hinzu kommen ausführliche Gespräche mit dem Auftraggeber. Mit Hilfe derTonbandprotokolle verfassen die Ghostwriter dann den eigentlichen Text, in dem der Sprachduktus des Erzählers weitgehend erhalten bleiben muss. »Nicht wir«, so die Agenturchefin, »sind die Autoren, sondern der Auftraggeber selbst.«

Süddeutsche Zeitung, Juni 2003

Jedes neue Buch ist eine neue Herausforderung. »Denn so wie jeder Mensch individuell ist, ist auch jedes Leben und das daraus entwickelte Buchkonzept individuell.« Zehn Autoren arbeiten für Katrin Rohnstock, weitere zehn sollen hinzukommen. Rohnstock erfand für sie die Bezeichnung »Autobiografiker«. Es sind studierte Publizisten, Journalisten, Kunst- und Literaturwissenschaftler. »Alle gehen durch meine Schule«, sagt Rohnstock, denn die Arbeit der »Autobiografiker« ist eine Gratwanderung. (…) »Die Leute erzählen, was sie erzählen wollen, die dramatischsten, traumatischsten und wichtigsten Geschichten oft zuerst.« Der Erzähler soll selbst Maler des Bildes bleiben, mit seinem Stil, seiner Sprache und seinen Gedanken.

Berliner Zeitung, Mai 2003

Katrin Rohnstock hat eine eigene Methode für die »Übersetzung« des Tonbandprotokolls in ein Buch entwickelt. Erwerben kann man es in kostenpflichtigen Intensivseminaren, nach deren erfolgreichem Besuch man den (von Rohnstock erfundenen und geschützten) Titel »Autobiografiker« führen darf. Wie die Textproben auf der Webpage der Medienagentur Rohnstock zeigen, verstehen die »Autobiografiker« etwas von ihrem Handwerk. Qualitätskontrolle ist die Achillesferse jedes Lizenzunternehmens, denn die Marke steht auf dem Spiel.

Neue Züricher Zeitung, November 2002

© 2008